Black Power für White Energy?

Ist das nicht genial, was mich da letztes Jahr am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin an der Werbewand begrüßte? Das Berliner Energieunternehmen macht Werbung mit einer Berliner Berühmtheit. Ivy Quainoo, in Berlin geborene Afro-Deutsche und Gewinnerin der ersten Staffel von „Voice of Germany“. Könnte es noch bessere Synergie-Effekte geben, als die Verbindung von Gas mit übersprudelnder Gesangspower?

Leider stimmt hier eine Menge nicht. Denn Ivy wird keinesfalls als Berlinerin gezeigt. Mit Afro-Kitsch Hals- und Armketten und Rasta-Frisur, lachend und singend – kann man überhaupt mehr afrikanische Stereotype in einem Bild integrieren? Dagegen im Hintergrund, umgeben von hochtechnisierten Videoleinwänden, der Weiße Bärliner, der sogar schreiben kann. Da muss es sich um ein besonders intelligentes Tier handeln. Oder sollte ich besser sagen um einen Stellvertreter für die Weißen Berliner?

Einfach wechseln & sparen? Mit mir sicherlich nicht.

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